Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie sinkt von 19% auf 7% - ab 2026 dauerhaft. Dafür hat Mecklenburg-Vorpommern bei der Bundesregierung die Initiative ergriffen und es wurde im Bundestag und im Bundesrat für 2026 im Haushaltsgesetz beschlossen. "Politik, die Wort hält", so der Branchenverband DeHoGa.

Gastronomie ist ist ein hartes Geschäft. Ich weiß das, denn in meiner Familie gab es auch Gastwirte. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Tourismussaison kurz und ist die Kaufkraft der Einwohner gering. So unterstützt die Steuersenkung direkt unsere Unternehmerinnen und Unternehmern, die so die Preise halten und ihre Mitarbeitenden gut bezahlen können.

Gaststätten sind wichtige Orte der Begegnung im öffentlichen Raum. Bei so manchem Café-Besuch komme ich mit meinen Tischnachbarn ins Gespräch. Und "man kommt mal unter Leute", die nicht zum eigenen Bekanntenkreis gehören. Es ist analoge, direkte Begegnung zwischen Menschen. Und mit einem zufriedenen Magen gehen alle miteinander freundlich um.

Esskultur ist ein wichtiger Teil der persönlichen und regionalen Identität. Der Bismarck-Hering wurde in Stralsund erfunden, die Treffen zum Hornhechtessen mit den grünen Gräten sind im Privaten beliebt, regionale Wildwurst ist zunehmend mehr erhältlich und Wildgerichte finden sich auf den Speisekarten der Restaurants, die Lieferanten von Obst und Gemüse kommen aus der Region. Hotels machen sich einen Namen mit vegetarischen Speisen aus eigenem Gartenbau. 

Meine Empfehlungen:

  • Beste Pommes im Loitzer Hafenbistro
  • Super Mittagstisch in der Jarmener Waldperle
  • Bestes Wildgericht im Korl Loitz
  • Indisch essen bei Hot & Spicy in Demmin
  • Beste Hausmannskost im Poggenkraug in Dargun
  • Gute Leute treffen bei Flammkuchen im Dorfladen Broock
  • Gediegen ausgehen in die Demminer Mühle und ins Hotel Trebeltal
  • Schlachteplatte mit Aussicht in Gravelotte
  • Hausgebackene Lieblingstorte im Café Kiewitt in Loitz (da schmeckt sogar vegan)

Wo gehen Sie gern hin?